24•04•2017 ••

- P A U S E -

Ich habe einen BÄNDERRISS: Nach einem wilden Tanz zu AC/DC, HIGHWAY TO HELL :), folgte eine unsanfte Landung auf dem Fuß (autsch) eines charmanten Mittänzers. Und das genau zu Beginn der Outdoorsaison. Denn eigentlich bin ich ja Läuferin, zwar eine gaaanz langsame (Marathonzeit 5 Stunden), aber Laufen strukturiert seit 17 Jahren mein Dasein, bietet mir in Zeiten des Chaos Halt und gibt mir jedes Jahr ein neues Ziel.  Aber jetzt habe ich ja Zeit – Zeit auch darüber nachzudenken, was mir das Laufen eigentlich gibt:

 

5 Gründe warum ich Laufen liebe:

Laufen ist für mich der perfekte Stressabbau. Klar, die Laufgegner sagen wir laufen vor unseren Problemen davon.Nein das Gegenteil ist der Fall: Während ich laufe, sortiere ich Dinge in meinem Kopf und manche Probleme lösen sich nach einer Stunde Laufen in Luft auf.

Laufen gibt mir ein gutes Körpergefühl. Nach einem langen Lauf am Wochenende habe ich keine Lust ungesunde Sachen zu essen, sondern das dringende Bedürfnis nach etwas ganz Besonderem. 

Laufen ist für mich auch Schönheitsprogramm: Dienstagabend nach meiner Laufgruppe gehört immer mir und seit Jahren habe ich das Ritual, mir eine Schönheitssession zu gönnen. Ich liebe es mich einzuölen, z.B. mit dem tollen Körperöl von Susanne Kaufmann. 

Mich macht Laufen zufrieden. Wenn es mal jobmäßig nicht so läuft wie ich mir das vorstelle, gibt mir das Laufen doch immer wieder das Quentchen Selbstvertrauen. Nach dem Motto: Nur wer sich bewegt, kann etwas bewegen.

Und Laufen kann auch gesellig sein. Ich trainiere seit 2010 mit Sport Ruscher (www.ruscher.de). Dank unserer tollen Trainer haben wir immer richtig Spaß. Und sich zu Quälen macht in Gesellschaft einfach mehr Spaß.

 

Tatsächlich gibt es aber auch ein Leben neben dem Laufen, auch wenn mir im Moment wirklich etwas fehlt. Und ich habe wahnsinnig viel Zeit, die ich aber trotzdem nicht wirklich sinnvoll nützen kann, denn ich kann mich nur bedingt fortbewegen. So habe ich mir jetzt für meine Verletzungspause drei Dinge vorgenommen:

 

BEWEGUNG

Ich mache Muskeltraining: 3 mal die Woche stärke ich meine Rumpf/Bauchmuskulatur, mithilfe eines meiner Meinung nach genialen Buchs von Dr. Ingo Froböse „Das Muskel-Workout“. In diesem Buch habe ich tatsächlich 10 Übungen gefunden, bei denen ich meinen Fuß nicht belasten muss. Das dauert immer so ca. 50 Minuten und ist auch ein guter Ersatz für mein TRX-Training, das ich sonst immer 1 x die Woche gemacht habe. 

Damit meine Ausdauer nicht ganz flöten geht, gehe ich 2 x mal die Woche auf den Ergometer (Leihgabe von meiner Freundin). Das macht aber nicht wirklich Spaß und ist nur dank Grace and Frankie (Staffel 3) bei Netflix zu ertragen.
 

MOTIVATION

Im Winter hatte ich dieses Jahr tatsächlich Motivationsprobleme. Durch meine Pause merke ich jetzt wieder viel mir das Laufen gibt (siehe oben). Deswegen hoffe ich sehr, dass ich dieses Jahr noch richtig lange Läufe machen kann und möchte zumindest im Herbst wieder einen Halbmarathon laufen. Oder vielleicht geht ja doch ein Marathon :)??. 
 

GEIST

Ich nütze die Zeit, um wieder mehr zu lesen. Gerade lese ich Business für Bohemiens: Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen und dabei Geld zu verdienen. Ein unterhaltsam geschriebenes Buch, warum wir Kreativen uns strukturieren müssen und wir tatsächlich auch Excel Dateien brauchen. Okay, am Wochenende lege ich mir die erste an, Versprochen, AARGH ...

 

Also vielleicht habe ich euch ja jetzt Lust aufs Laufen gemacht. Oder ihr habt gute Tipps, wie man Verletzungspausen sinnvoll nützen kann?

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