01•11•2018 ••

Unsere November memoments

Mal ganz ehrlich, dieser Herbst war der Wahnsinn, oder? Könnt ihr euch an einen besseren erinnern? Wir nicht! Aber trotzdem geht es jetzt mit großen Schritten auf den Winter zu. Wenn man an November denkt, hat man ja immer so ein bisschen Grau und Matsch im Kopf. Wir finden aber, dass der November durchaus sehr reizvoll sein kann. Zumindest gibt es so einiges zu entdecken und zu unternehmen, und es gibt so gaaaar keinen Grund für einen November-Blues ... und wer ihn doch hat, auch für den ist etwas dabei.

Einmal ein ganzes Wochenende sich nur die neuesten Serien reinziehen.

Das wäre es doch, wenn es draußen richtig stürmt und schneit. Aber auch gut, wenn es draußen nicht stürmt und schneit.
Und das gibt es sogar auf einer riesigen Kinoleinwand in der HFF Hochschule für Fernsehen und Film vom 9. – 11. November 2018.

Das Seriencamp-Festival hat sich seit 2015 zu der größten Plattform für alle Serienfans entwickelt. Bei diesem Festival werden ein Wochenende lang alle neue deutschen Serienproduktionen kostenlos vorgeführt. Es werden über 30 TV-Serien unterschiedlicher Genres gezeigt. Serien wie zum Beispiel "Das Boot" oder "Babylon Berlin" sind da am Start. Aber man findet auch europäische und internationale Serien wie "Westworld" oder "The Walking Dead".

Neben den Filmvorführungen gibt es ein spannendes Rahmenprogramm, viele Workshops und Podiumsdiskussionen. Als rein ins Vergnügen, und Augen eckig werden lassen.
​9. – 11. November 2018, HFF (Hochschule für Fernsehen und Film, Bernd-Eichinger-Platz 1, München), www.seriencamp.tv

Wer sich nicht in die HFF aufraffen kann oder nicht in München lebt ... 

dem kann ich eine neue Serie auf Netflix ans Herz legen:

Elite 

Drei Studenten aus ärmlichen Verhältnissen kommen aufgrund einer Goodwill-Aktion an eine Eliteuniversität in Spanien. Ein Verbrechen passiert und rückblickend wird erzählt, wie es dazu kommen konnte. Ein bisschen "Gossip Girl" in Madrid und auch noch mit Schauspielern aus dem Haus des Geldes. Das schreit förmlich nach einem trüben Tag, an dem man seinen Blues auslebt und sich hinter dem Laptop verschanzt ...


Aber es lohnt sich auch, sich gegen den Blues aufzuraffen, denn wir Frauen können was bewegen.​


Wunderbar zu sehen an dieser tollen Ausstellung:
 

Twohundredwoman – five questions

Ein sehr beeindruckendes Ausstellungs- und Buchkonzept des neuseeländischen Teams Blackwell & Ruth und des Fotografen Kieran E. Scott. Die Idee ist simpel:
200 Frauen mit den unterschiedlichsten Hintergründen beantworten in bewegenden Interviews 5 Fragen, die unter die Haut gehen. Alle Frauen haben eines gemeinsam, nämlich ihr großes Engagement, ihren Mut, ihre Bekanntheit und die Ambition, die Welt für Frauen gerechter, lebenswerter und gleichberechtigter zu machen.

Die Deutschlandpremiere findet in München statt. Die Ausstellung ist vom 28. Oktober bis zum 21. November in der Alten Bayerischen Staatsbank, und vom 26. November bis zum 14. Dezember in der TU München zu sehen.

Und aus München kommen auch einige dieser Frauen. Zum Beispiel Anne-Sophie Mutter, die weltbekannte Violinistin, Jutta Speidel oder Nahid Shahalimi, eine Autorin, die über das Schicksal afghanischer Frauen berichtet. Eine durch und durch sehenswerte Ausstellung und ein wundervolles Buch und ...

Zehn Prozent der Erlöse aus dem Buchverkauf sowie mögliche Eintrittsgelder der Ausstellung werden an Organisationen gespendet, die sich vor allem für die Rechte der Frauen, für ihren Schutz und ihre Förderung engagieren.

www.twohundredwomen.com/theproject. Das Buch zum Projekt ist im Elisabeth Sandmann Verlag erschienen (www.esverlag.de ) und kostet 35 Euro.

 

 

Wortakrobatik für/gegen oder über den Blues

Am 24. November finden im Volkstheater wieder die Münchner Stadtmeisterschaften im Poetry Slam statt.

Dass München als Poetry-Slam-Hochburg gilt, war mir bis diesen Sommer nicht klar. Da habe ich auf einer privaten Veranstaltung Alex Burkhard gehört und mitbekommen, dass es noch ganz viele tolle Poetry Slammer jenseits von Julia Engelmann gibt. Alex hat letztes Jahr die Stadtmeisterschaften im Volkstheater gewonnen und sein Text gegen die Unverbindlichkeit ist einfach grandios.
Hier könnt ihr reinhören: www.youtube.com/watch?v=O0ex1PhMhQ8.

Leider sind die Karten schon alle vergriffen, aber ich werde versuchen, an der Abendkasse noch Restkarten zu ergattern.

Gutes tun und dabei etwas gegen seinen eigenen Blues tun - und gleichzeitig noch ein bisschen Spaß haben ...

könnt ihr derzeit in der Instachallenge von Clemens Mulokozi. (@clemens_mulokozi).
Clemens macht sich mit seiner Organisation jambobukoba für Kinder in Tansania stark. Aktuell sammelt er gerade Geld auf Instagram und Facebook ein, um mehr Wassertanks an Tansanias Schulen bauen zu können.

Die meisten Schulen in Tansania haben kein Wasser, so dass die Kinder – in den häufigsten Fällen Mädchen – von ihren Familien zum Wasserholen aus Wasserlöchern und anderen Quellen geschickt werden. Ein Weg, der mehrere Stunden am Tag in Anspruch nehmen kann. Deshalb verpassen sie den Schulunterricht und sind oft zu erschöpft, um zu lernen oder anderen Aktivitäten nachzugehen. Noch schlimmer ist, dass das Wasserholen sehr gefährlich sein kann.

Auf Instagram könnt ihr ihm derzeit bis 11. November 2018 eine Challenge stellen und die sozusagen mit einem Preisschild versehen. Das Schöne an jambobukoba ist, dass ihr genau seht, wo euer Geld landet. Denn Clemens reist immer wieder vor Ort und stellt seine Projekte vor.

Wir haben 44,44 geboten, damit Clemens uns sein persönliches Rezept von Chips mayai und der scharfen Sauce Piri Piri auf Instagram schreibt. Mal sehen, ob er es auch für uns sozusagen live kocht ;). 
 

Mein Piri-Piri-Rezept kann ich euch aber trotzdem schon mal aufschreiben, denn es ist auch gut gegen den Blues.


Denn Chili macht glücklich.


Und ich esse es übrigens nicht mit den Herbstblättern, sondern zu Kartoffelrösti.

Piri Piri

2 Paprikaschoten
5 rote Chilischoten
150 ml Orangensaft (von frischen Orangen)
2 EL Granatapfelessig
6 EL Olivenöl

Die Paprikaschoten waschen und halbieren. Die Kerne rauslösen und die Schoten in kleine Streifen schneiden. Die Chilis waschen und in Ringe schneiden. Beides zusammen mit dem Orangensaft und dem Essig in einer Pfanne erhitzen und 15 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Das Paprikagemüse zusammen mit 6 EL Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Messerstab pürieren. Nach Geschmack salzen!

 


Ein Anti-Blues-Buch ist bestimmt das neue Buch von Gretchen Rubin:

 

Die 4 Happiness-Typen.

Wer ihr Buch, das Happiness Projekt, gelesen hat, weiß, dass sie unbedingt einen Expertin in Sachen Happiness ist. Und mit ihrem neuen Buch zeigt sie Strategien auf, mit denen man sich selbst überlisten kann, um nicht immer wieder an seinen eigenen Erwartungen an sich zu scheitern. Ich bin mal gespannt, welcher Happiness-Typ ich bin.

Steht ganz klar auf meiner Leseliste :)

Gut gegen Blues ist der Blues

Diesen Monat gibt es gleich drei Filme, bei denen sich alles um Musik dreht:

Am 14. November gibt es ein einmaliges Kinoevent weltweit:

* Coldplay _ A Head full of Dreams

Für alle Coldplay-Fans ein Muss, denn dies ist der ultimative Coldplay-Film, der Coldplays Reise von den kleinen Anfängen bis hin zu den Mega-Superstars zeigt. Mit noch nie gesehenem Archivmaterial, Backstageaufnahmen ... Hach eben ...


Viva la Vida


 

* Mein allererstes Rockkonzert im zarten Alter von 14 Jahren ...

war tatsächlich Queen, damals noch in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München.

Und deswegen muss ich mir unbedingt Bohemian Rhapsody ansehen. Ein Film über das Leben des legendären Freddy Mercury und seine grandiose Musik.

 

*A Star is born.

Wer ihn noch nicht gesehen hat: reingehen. Die Story an sich ist zwar überschaubar, aber Lady Gaga spielt grandios, Bradley Cooper sieht super aus und ...


... Tränen aufgrund der traurigen Liebesgeschichte sind garantiert.


 

Mein ganz persönlicher November memoment ...

ist ein Tag mit Sturm am Meer. Ich könnte den ganzen Tag da stehen, mich durchpusten lassen und den Wassergewalten zuschauen. Ich finde, das hat etwas wahnsinnig Bereinigendes. Es treibt die Gedanken weg und lässt Probleme schnell klein und nichtig erscheinen. Da man ja nicht immer gerade ein Meer vor der Nase hat, habe ich hier ein paar besonders schöne Eindrücke festgehalten.

Das klappt übrigens auch wunderbar mit allen anderen Herbststürmen. 


Dann tragen eben die fliegenden Blätter die trüben Gedanken mit sich fort.


 

 

Kommentare

Birgit Alice No...
02•11•2018
Ihr seid eine absolute Bereicherung für uns Frauen. Danke für Eure tollen Tipps und Infos. Weiter so!!!
FTF, Sabine Fuchs
02•11•2018
Danke liebe Birgit, das freut uns so sehr ! Uli und Sabine
Shaki_64
02•11•2018
Hallo, *wink*, ein schöner Bericht - Daumen hoch. Macht Spaß zu lesen und ist toll bebildert. Ich genieße es an düsteren Tagen (wenn ich frei habe) zu kochen und zu backen und auch mal einen Serien-Sonntag vorm TV zu verbringen. Erinnere mich an letzten Winter, einen ganzen Sonntag mit allen Folgen von "Bad Banks" verbracht. Dennoch finde ich es generell wichtig, bei jeder Wetterlage mal unter freiem Himmel zu sein und Tageslicht zu genießen. Das hebt die Stimmung und drinnen ist es dann umso gemütlicher. Ich hoffe auf einen hellen November. Kleiner Hinweis: Ihr meint sicher "The Walking Dead" - nicht Walkind (Klugscheißer-Modus Aus) :-). Weiter so, viele Grüße aus der Pfalz, Elke (folgt euch auch bei Instagram)
FTF, Sabine Fuchs
02•11•2018
Danke liebe Elke, für alles. Stimmt auch ich habe letztes Jahr Bad Banks angesehen. Das war sensationell. Und sensationell, dass du so gut unsere Beiträge liest, dass dir Rechtschreibfehler gleich auffallen. :) Wir haben es sofort geändert :).
Susanne
02•11•2018
Ich umarme Euch in Gedanken ❤️ Ich freue mich über jeden einzelnen Post und nehme soviel mit ❤️ Danke für Eure tolle Arbeit ❤️
FTF, Sabine Fuchs
02•11•2018
Wie toll Susanne. Das motiviert uns, weiterzumachen. Dankeeeee schön für den lieben Kommentar!
Soleil Fatima
02•11•2018
Vielen Dank für die vielen und wertvollen Tipps. Auch wenn ich nicht in München wohne, tolle Aktivitäten habt ihr und das Rezept probiere ich auf jeden Fall aus. Habt gut und etwas Blues ist o.k. aber nur ganz klein wenig. Seid gedrückt aus der Schweiz, herzlichst Soleil p.s. habe die mathematische Aufgabe geschafft ;-)
FTF, Sabine Fuchs
02•11•2018
Danke liebe Soleil, ich war heute schon in Bohemian Rhapsody und habe ein paar Tränchen verdrückt. Aber jetzt ist es mal wieder gut mit dem Blues :)) Schönes Wochenende! LG Sabine
Dagmar
09•11•2018
Klasse, ich habe gerade zufällig über den Post von @wieschöndubist auf Insta eure Seite und damit den Blog entdeckt und bin sofort hängen geblieben... soviel Info und Tipps auf einmal....grossartig... Ihr habt einen neuen Fan und Follower.... ich werde mich am Wochenende hier mal genüsslich durchstöbern... Ich wünsche eich ein zauberhaftes Wochenende und herzliche Grüsse in den Süden
FTF, Uli Heppel
10•11•2018
Liebe Dagmar, das ist ja schön, dass du über die liebe Geli zu uns gestoßen bist. Und noch mehr freut uns natürlich, wenn du auf unserem Blog hängenbleibst. Solches Feed-back ist immer total schön und schön ist auch, wenn wir die richtigen Themen treffen. Herzlich willkommen bei Fuck the Falten ♡Uli

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